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Das mächtige Fachwerkhaus in der Lindenstraße 5-7 in der Altstadt von Bad Wildungen war im Jahr 1984 eines der ersten großen Objekte, das mit Hilfe der Städtebauförderung saniert wurde. Inzwischen - 20 Jahre später - folgten zahlreiche Objekte, die durch private und städtisch geförderte Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen vor dem Verfall gerettet wurden. Seitdem prägen immer mehr dieser sanierten Objekte das Bild der historischen Altstadt.
Der Erhalt dieses Kleinodes ist für die Bewohner und die Stadt von hoher Bedeutung und nicht ohne materiellen und ideellen Aufwand zu bewältigen. Dabei haben Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung immer einen erfreulichen Nebeneffekt: Viele Privatpersonen nehmen die positiven Signale auf, um die eigene Immobilie zur renoviern. Auch sind bisher fast alle Altstadtstraßen grundlegend erneuert worden, einige werden noch folgen. Dabei wird der gesamte Straßenraum in die Planung einbezogen und es entsteht ein ganzheitlich neu gestaltetes Straßenbild. Angefangen mit allen erforderlichen Versorgungsleitungen wie Wasser, Kanal, Gas und Telefon, über den Oberflächenbelag der Fahrbahn, Gehwege und Parkplätze, die Beleuchtung bis hin zu den Randbereichen mit Bäumen, Pflanzbeeten, Mauern und Platzgestaltungen.
Ziel aller Sanierungsarbeiten ist der Erhalt und die Weiterentwicklung des historischen Altstadtcharakters. Neben grundhaftem Umbau aller Straßen inklusive der Erschließung soll vor allem die Frauraumqualität für Bürger und Besucher deutlilch verbessert werden. Platzgestaltungen, Grün- und Erholungsflächen mit ansprechender Ausstattung stehen im Mittelpunkt.
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