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Der Riesendamm wurde zwischen 1841 und 1857 angelegt. Mit der 15 Meter hohen Dammaufschüttung wurde die heute wichtigste Verbindung zwischen Altwildungen und der Kernstadt Bad Wildungen geschaffen. Gleichzeitig trennt der Damm aber die beiden Talräume der Wilde und des Bornebachs. Nur eine sehr schmale Fußgängerverbindung schaffte bisher eine direkte Verbindung.
Die Bäume neigten sich und die Fahrbahndecke bekam immer mehr große Risse. Der künstlich aufgeschüttete Damm hielt der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr Stand und musste dringend saniert werden. Die Stadt Bad Wildungen hat die baulichen Maßnahmen durchführen lassen, für die Anfang 2003 an der Friedrich-Ebert-Straße zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Lindentor und der Einmündung der Reitzenhagener Straße über 2 Jahre eine Großbaustelle eingerichtet wurde.
Zur sogenannten "grundhaften Erneuerung" des Riesendamms wurde eine Spundwand auf beiden Seiten der Fahrbahn geführt. Dazu war die Rodung der lückenhaften Lindenallee und weite Teile der Bepflanzung an den Seiten des Dammes notwendig. Nach dem Abschluss der Straßen- und Tunnelbauarbeiten wurde der Bereich mit landschaftstypischen Gehölzen dicht bepflanzt, so dass die neuen Stützelemente, die über die Böschungskrone ragen, talseitig nicht sichtbar werden.
So entstand im Tal eine direkte und helle Verbindung für Radfahrer und Fußgänger.
Die Vorplätze auf beiden Seiten des Dammes - mit Sitzbereichem, Rasenpflasterflächen und einer landschaftsgerechten Bepflanzung - bilden einen sanften Übergang in den vorhandenen Landschaftsraum.
Eine weitere neue Anbindung wurde durch den Bau einer Treppenanlage, die aus dem Wildetal zur Reitzenhagener Straße führt, geschaffen.
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