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Im Zusammenhang mit den Gestaltungsmaßnahmen von Bornebach- und Wildetal in Bad Wildungen zur Landesgartenschau wird der Bornebach zwischen Dr.-Marc-Straße und der Kreuzung Bornebachstr./Schanzenweg naturnah entwickelt.
Ziel ist es, den Bachabschnitt einschließlich seiner Ufer und Auen ökologisch aufzuwerten. Naturraumtypische Strukturmerkmale und Mäander eines typischen Mittelgebirgsbaches der Kellerwaldregion sollen den künftigen Verlauf kennzeichnen. Durch die Neuschaffung bzw. Verbesserung von Lebensräumen unterschiedlicher Größe wird eine hohe Artenvielfalt angestrebt.
Die ökologisch und optisch wirksamen Maßnahmen werten das Landschaftsbild deutlich auf. Darüber hinaus entsteht eine verbesserte Erlebbarkeit der Bachaue, wodurch die Erholungsnutzung in naturnaher Umgebung ebenfalls gesteigert wird.
Ein weiterer Nutzen soll auch durch wirksamen Hochwasserschutz erreicht werden. Vorgesehene Aufweitungen und zu schaffende Retentionsflächen beeinflussen das Abflussverhalten nachhaltig und tragen zur Entwicklung wechselfeuchter Standorte für spezielle Lebensgemeinschaften bei.
Maßnahmen Bornebach
Etwa 420m verrohrter Bachlauf wird in wertvolle Biotopfläche verwandelt.
Abstürze und Rampen, die Wanderhindernisse für Tiere darstellen, werden entfernt. Naturferne Uferverbauungen wie Betonplatten, Ziegelschutt und Rasengittersteine werden beseitigt. Zur Sicherung und notwendigen Rauhigkeit des Bachbettes sind Steinschüttungen und einzelne Steinblöcke vorgesehen.
Unterschiedliche Sohlbreiten sollen den Bach in seinem Verlauf gliedern und zu häufig wechselnder Fließgeschwindigkeit und Wassertiefe führen. Dieses wird u. a. durch den gezielten Einbau sogenannter "Störsteine", die das Bett punktuell einengen, erzielt.
Bereiche unterschiedlicher Substrate wie Sand- oder Kiesbänke strukturieren die Sohle zusätzlich.
Entlang der Fließstrecke des Baches wird eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit einheimischen Gehölzen und Stauden, die verschattete und lichte Abschnitte zulässt, vorgenommen.
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