 |  Schlussstein am neuen Reitzenhagener "Molkenstoffel" gelegt, Sept. 2004 |

Schon mit der Einladung zur Auftaktveranstaltung der Stadtteil-Projekte im Frühjahr 2002 präsentierte der Bürgerverein Reitzenhagen seine Planung:
Die attraktive Neugestaltung zur besseren Nutzung des berühmten "Molkenstoffel" - so heißt die Bilstein-Heilquelle im Bad Wildunger Volksmund.
Seit dem 16. Jahrhundert sprudelt die Bilsteinquelle und wurde lange Zeit als Dorfbrunnen genutzt. Seit 1937 spuckt ein Löwenkopf aus Bronze die Quelle aus - ein kohlensäurehaltiger Calcium-Magnesium-Säuerling mit angenehm erfrischendem Geschmack.
Das ehrgeizige Stadttteilprojekt verlegt die Zapfstelle kurzerhand in eine gegenüberliegende Freifläche, die gleichzeitig zu einer hochwertigen Grünanlage ausgebaut wird. Im neuen achteckigen Quellenhäuschen lässt sich das Heilwasser gleich aus zwei - ebenfalls neuen - Löwenköpfen zapfen. Der Alte geht nach mehrmaligem Umzug in den endgültigen Ruhestand und begrüßt leu-mütig die Besucher am Eingang.
Mit dem Umbau wird der "kleinste Kurpark Europas" den Heilquellen-Stadtteil noch liebenswerter machen und ein wichtiges touristisches Bindeglied auf der Achse Bad Wildungen - Reinhardshausen geschaffen.
Mit dem Umbau wird der "kleinste Kurpark Europas" den Heilquellen-Stadtteil noch liebenswerter machen und ein wichtiges touristisches Bindeglied auf der Achse Bad Wildungen - Reinhardshausen geschaffen.
|