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1894 entdeckte Gustav Görner, ein Kurgast aus Zittau, in einer Wiese bei Reinhardshausen eine Quelle mit wohltuender und heilender Wirkung. Er kaufte das Gelände und richtete an der "Reinhardsquelle" einen Kurbetrieb ein. Damit begann die unaufhaltsame Entwicklung Reinhardshausens vom kleinen Dorf zum "Klinik-Stadtteil".
Das Stadtteil-Projekt unterstreicht die Bedeutung des Wassers für die örtliche Entwicklung.
Zugleich soll der alten Dorfkirche, die im Jahre 1972 abgerissen und an anderer Stelle durch den Neubau der Lukaskirche ersetzt wurde - ein Denkmal gesetzt werden.
Ganz in der Nähe des alten Kirchenstandortes - im Dorfmittelpunkt - entsteht eine dreiteilige Brunnenanlage mit einem aufgesetzten Modell der alten Kirche.
Durch die Neugestaltung des umliegenden Platzes mittels Sitzbänken und kleinen Plauderecken entsteht für Reinhardshausen wieder ein ansprechender, zentraler Treffpunkt z. B. für den kleinen Plausch nach dem sonntäglichem Kirchgang.
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