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Besonders familienfreundlich entstehen in Nachbarschaft zu dem Spielplatz und dem Sportfeld die Freizeitgärten. Unter Einbeziehung der künftigen Gartenbesitzer werden zwanzig neue Kleingärten erschlossen und neu gestaltet. Die zwischen 250 und 350qm großen Grundstücke werden auf zwei Ebenen angeordnet. Mittig davon verläuft der barrierefreie und behindertengerechte Hauptweg. Die tiefer liegenden Gärten entlang des Bornebachs können dem flachen Hangverlauf folgen. Die darüber liegenden Gärten am steileren Hang werden mit Gabionen als Terrassengärten gestaltet.
Alle Parzellen erhalten Strom- und Wasseranschluss und werden in ihrer Grundstruktur mit Rahmenpflanzung vorbereitet. Die "innere" Gestaltung bleibt dem jeweiligem Pächter überlassen.
Drei der Gärten werden als "Eckpfeiler" der gesamten Anlage mit besonderen Projekten dauerhaft bereichert:
Der erste Garten zwischen Hauptweg und Bornebachstraße wird zusammen mit dem Institut für Rehabilitationsmedizin und Balneologie Bad Wildungen und mit hier ansässigen Klinik entwickelt werden. In dem sogenannten "Reha-Garten" werden nicht nur die Möglichkeiten der Gartenarbeit unter dem Aspekt der Wiederherstellung von Gesundheit, sondern auch im vorbeugendem Sinn - zur Erhaltung von Gesundheit - veranschaulicht werden. Dabei werden die vielen positiven gesundheitlichen Effekte der Gartenarbeit - sowohl auf psychischer als auch auf somatischer Ebene genutzt. Nach 2006 bietet dieser Garten als "natürlicher Behandlungsraum" einen Ort für Therapie- und Beratungsmöglichkeiten.
Das Grundstück am Höhenweg, direkt am Sportplatz, wird den Schulgarten mit dem "Grünen Klassenzimmer" beherbergen. Allein schon die mit Schülern und Lehrern gemeinsame Anlage dieses Gartens regt die Eigentätigkeit der Schüler an und sorgt für ein - im wahrsten Sinne des Wortes - begreifendes Lernen. Als ganzheitlicher, pädagogischer Ansatz entfaltet das "Grüne Klassenzimmers" eine vielfältige Wirkung. Die Erfahrung, dass sich Einsatz lohnt, wird unmittelbar erlebbar. Biologische, ökologische, meteorologische, physikalische und chemische Fragestellungen können direkt am Objekt gelehrt und erlernt werden. Geruchs-, Tast-, Geschmacks-, Seh- und Hörsinn werden ausprobiert und geschärft. Hier können die Kinder direkt in der Natur vielfältige biologische Zusammenhänge kennen lernen. Die Ergebnisse werden sinnlich erfahren: sie wachsen, riechen und schmecken.
Garten Nr. 20 - am östlichen Ende der Freizeitgartenanlage - soll einer Gruppe von GärtnerInnen zur Verfügung gestellt werden, die sich in 2002 im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs mit Namen "Entente Florale - Unsere Stadt blüht auf" zusammengeschlossen haben. Die Idee, dass dieser sehr engagierte "Gärtner-Stammtisch" die benachbarte, neu entstehende Obstwiese in Patenschaft betreuen könne, wurde von den Hobbygärtnern bereits begeistert aufgenommen.
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